Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
Ein Verweis darauf findet sich u.a. in Jakobus 5,14:
Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.
Oder auch Lk 10,34 (über den barmherzigen Samariter):
und er trat hinzu und verband seine Wunden und goss Öl und Wein darauf; und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihn in eine Herberge und trug Sorge für ihn.
In Christo
D. Igor
Als der Höchste hernieder fuhr, verwirrte Er die Sprachen, zerteilte Er die Völker, nun, da Er Feuerzungen ausgeteilt, ruft Er alle zur Einheit: Einmütig preisen wir deshalb den Heiligen Geist. (Pfingstkondakion im 8. Ton)
Igor hat geschrieben: 11.08.2022, 10:24
Grüß Gott!
Ein Verweis darauf findet sich u.a. in Jakobus 5,14:
Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.
Oder auch Lk 10,34 (über den barmherzigen Samariter):
und er trat hinzu und verband seine Wunden und goss Öl und Wein darauf; und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihn in eine Herberge und trug Sorge für ihn.
Zu 1. Wir benutzen es vielleicht auch falsch, doch eigentlich aus gleichem Antrieb wie das Weihwasser oder die Stirn an eine Ikone zu drücken.
Es ist der Veruch der Kirche, der Ikone, dem Heiligen und letztendlich Gott auf liebevolle Weise näher zu kommen, in der Hoffnung speziell beim Öl, dass Krankheiten und Böses sich fernhalten.
Zu 2. Manchmal salben wir uns zufällig gegenseitig, wenn es sich so ergibt.
Doch jetzt haben wir 2 uk. Pflegekinder, die Gott sei Dank die Notwendigkeit des alltäglichen Gebets sehr hoch einschätzen. Und weil sie aber im Frauenkloster in Buchendorf die Gebetbücher und das Öl gemeinsam bekommen haben, ist das nun untrennbar verbunden. Der kleinste macht den Ältesten und liest die Gebete und danach fettet er uns drei ab gegen alles Böse. Natürlich nicht ohne zu sagen, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Zu 3. Im Beipackzettel steht, Interkonfessionelle Anwendung ist dringend empfohlen.
Nach m.M. macht aber der Glaube die Wirkung des Öls, da wir durch den Glauben mit dem Bischof, der ganzen Kirche und natürlich den Heiligen verbunden sind, von wo das Öl und seine Wirkung kommt.
Das Öl wird nicht den Glauben ändern, oder doch.... Gott weiß es.
Es besteht jedenfalls die Gefahr, dass bei falscher Anwendung (z.B. durch Irr- oder nahezu Nichtgläubige) der Mensch glaubt das hiesige Leben würde mit dem Öl zum Zuckerschlecken und z.B. das amputierte Bein wächst nach. Nein, das Bein wird nur in extremsten Ausnahmefällen nachwachsen, vielmehr verhindert es, dass genell alle Krankheiten und böse Geister unseren Glauben über unser Vermögen beeinträchtigen oder ganz stehlen. Und mit dem Glauben wiederum empfinden wir Krankheiten als nicht heilsentscheidend und immer vorübergehend.